ursprung der Achtsamkeit

Achtsamkeit ist ein Wort das sehr populär geworden ist. Wir finden es in vielen Zeitschriften, Medien und in zahllosen Büchern und Ratgebern. Es ist ein Trendbegriff...mehr

 

Was ist Achtsamkeit?

Den inneren Abstand finden! Inne halten! Aus dem Gedankenkarussell aussteigen! Diese Redewendungen kommen dieser inneren Bewegung...mehr

 

Wirkung der Achtsamkeit

Durch das praktizieren von Achtsamkeit kann Stabilität entstehen, in der Form eines wohltuenden inneren Abstandes...mehr

 

Achtsamkeit im Kurs

Durch die formale Übung des meditierens, wie wir es im MBSR-Kurs immer wieder praktizieren, stärken wir unter anderem die Fähigkeit...mehr

 

 

Ursprung der Achtsamkeit

Achtsamkeit ist ein Wort das sehr populär geworden ist. Wir finden es in vielen Zeitschriften, Medien und in zahllosen Büchern und Ratgebern. Es ist ein Trendbegriff geworden. Die Spannbreite geht von einer einfachen Entspannungsübung aus dem Wellnessbereich bis zum Allheilmittel für Krankheiten aller Art.

Der Begriff Achtsamkeit, wurde in den 60gern die ersten Male verwendet, um einen Begriff zu Übersetzen, der aus der Buddhistischen Achtsamkeitslehre stammt: "Sati"  

Das Wort Achtsamkeit hatte in unserem Sprachgebrauch bereits eine bestimmte Bedeutung, die nun mit der Bedeutung von "Sati" gleichgesetzt wird. Die Tragweite und die Tiefe dieser inneren Präsenz die das Wort "Sati" transportiert, kann jedoch der Begriff "Achtsamkeit" nicht im vollen Umfang gerecht werden.

Weitere Begriffe die auch in diesem Sinne verwendet werden, können hier nützlich sein: inneres Gewahr sein, sich inne werden, Vergegenwärtigen, inneres Augenmerk, Präsenz im Hier und Jetzt... 

 

Unabhängigkeit

Die Entwicklung der Qualität der Achtsamkeit in uns, ist nicht mit Buddhismus oder einer anderen Religion zwingend verbunden.

Sie ist universell. Ähnlich wie z.B. auch der Atem selbst an keine Religion gebunden ist, so hat auch die Kultivierung von Achtsamkeit nichts mit Religion zu tun. Jeder Mensch trägt Achtsamkeit ganz natürlich in sich. 

 

Falls Sie weitere Fragen zum Kurs haben oder sich ein unverbindliches Vorgespräch wünschen, freue ich mich über Ihre Anfrage!

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Was ist Achtsamkeit ?

Den inneren Abstand finden! Inne halten! Aus dem Gedankenkarussell aussteigen! Diese Redewendungen kommen dieser inneren Bewegung recht nahe. 

Es ist als ob wir die Dinge mit einem kleinen Abstand betrachten und dadurch erst erkennen können, was es ist. Wir bleiben dabei jedoch im Kontakt mit dem Erleben ohne es zu verurteilen, wegzuschieben oder verdrängen zu wollen. Neugierde kann entstehen, Offenheit, Erforschen und Akzeptieren wird möglich. Gleichzeitig bleiben wir im Kontakt, gehen auf Tuchfühlung mit dem Erleben, mit der Lebendigkeit in uns, ohne dass wir uns darin völlig verlieren.

Um zu erleben wie Achtsamkeit sich anfühlt, kommen wir nicht umhin es zu praktizieren! Ähnlich wie beim erlernen eines Musikinstruments, braucht das Übung. Nur im Erleben, beim Praktizieren selbst, kann diese innere Bewegung erfahren werden. 

Achtsamkeit ist eine bewusst gelenkte Hinwendung zum Erleben im gegenwärtigen Moment ohne zu werten. Dieses Vergegenwärtigen (das Wort trägt es bereits in sich) bezieht sich immer auf das „Hier und Jetzt“. 

Es ist eine nicht wertende, bewusste Qualität des Erkennens und Akzeptierens gleichzeitig in einer freundlichen, wohlwollenden Grundhaltung. Achtsamkeit schließt nichts aus! Nicht die angenehmen, die neutralen und auch nicht die unangenehmen Aspekte des Lebens! 

Das Zentrieren und Verankern unserer Aufmerksamkeit, gibt uns die Stabilität in Kontakt mit unserem Erleben zu gehen, Verantwortung für unser Handeln zu Übernehmen ohne von unseren Reaktionsmustern mitgerissen zu werden. 

Durch das Anerkennen und Akzeptieren des Moments ohne Wertung, kann sich ein Raum öffnen, in dem innere Freiheit entsteht. 

Gelassenheit, Ruhe und neue Handlungsmöglichkeiten können sich entfalten. 

 

Jon Kabat-Zinn über Achtsamkeit

Achtsamkeit bedeutet auf bestimmte Art und Weise aufmerksam zu sein, und zwar:

mit Absicht

im gegenwärtigen Augenblick

ohne zu werten

Der gegenwärtige Augenblick, das Jetzt, ist der einzige Augenblick in dem wir wirklich leben. Vergangenes ist vorüber, Zukünftiges noch nicht geschehen. Nur die Gegenwart steht uns zum Leben zur Verfügung. Das Jetzt ist die einzige Möglichkeit, die wir haben, um wirklich zu sehen, wirklich zu handeln, wirklich heil und gesund zu werden. Deshalb ist jeder Moment so unendlich kostbar.

Achtsamkeit ist die Bewusstheit, die sich durch gerichtete, nicht wertende Aufmerksamkeit im gegenwärtigen Augenblick einstellt. 

 

Viktor Frankl

"Zwischen Reiz und Reaktion gibt es einen Raum. In diesem Raum ist unsere Macht, unsere Reaktion zu wählen. In unserer Reaktion liegt unser Wachstum und unsere Freiheit"

 

 

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Wirkung Achtsamkeit

Durch das praktizieren von Achtsamkeit kann Stabilität entstehen, in der Form eines wohltuenden inneren Abstandes. In der Fülle des Lebens können wir im Kontakt sein mit dem Erleben jedoch ohne völlig davon weggeschwemmt zu werden.

Durch dieses innere Verankert sein, entsteht ein Raum in dem es still und friedlich sein kann, unabhängig was wir gerade erleben. Eine tiefe Gelassenheit darf entstehen. Diesen Raum können wir bewusst nähren und fördern.

Verständnis:

Wir kultivieren die Fähigkeit mit uns selbst in Kontakt zu gehen, mit uns zu sein und uns anzunehmen, ähnlich wie eine gute Freundin oder ein guter Freund. Durch diesen Kontakt wächst unser Verstehen unsere innere Weisheit, im Bezug auf uns selbst und unsere Mitmenschen. Verständnis kommt von Verstehen!

Ressourcen:

Durch das Nähren dieser bewussten inneren Wachheit kommen wir in Kontakt mit unserem inneren Potential. Wir spüren wieder mehr was uns gut tut und woraus wir Kraft schöpfen können.

Stabilisierung:

Verankert sein im hier und jetzt bietet dem Geist ein Zuhause, ein Zentrum, dass uns zu jeder Zeit zur Verfügung steht, auch in Mitten der Wellen des Lebens.

Geduld und Akzeptanz:

Es ist eine bewusste Bewegung des Herzens, uns dem Prozess in uns zuzuwenden, dem wir begegnen. Damit geht eine tiefe Erkenntnis einher: wir können die Dinge nicht kontrollieren oder bestimmen, wir gewinnen jedoch die Möglichkeit uns zu entscheiden, wie wir damit umgehen möchten.

Impulskontrolle:

Natürlich haben wir alle unsere sensiblen Themen und empfindlichen Stellen, aber durch das Verankert sein können wir auch hier Schritt für Schritt die Möglichkeit gewinnen, mehr bei uns zu bleiben um uns nicht von schwierigen Situationen davontragen zu lassen.

Grenzen:

Wir spüren unsere eigenen Grenzen deutlicher, wenn wir mit uns selbst im Kontakt sind. Wir gewinnen dadurch den Raum für neue Handlungsmöglichkeiten.                                        

Lebensfreude:

Leichtigkeit und Gleichgewicht auch in schwierigen Situationen kann entstehen.

Wir haben alle die Fähigkeit in uns dies zu üben, ganz bewusst zu fördern und zu nähren. 

 

Achtsamkeit braucht:

„einen Becher voll Weisheit, ein Fass voll Liebe, 

und ein Meer voll Geduld“

Jon Kabat-Zinn

 

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Achtsamkeit im Kurs

Durch die formale Übung des meditierens, wie wir es im MBSR-Kurs immer wieder praktizieren, stärken wir unter anderem die Fähigkeit unsere Aufmerksamkeit im Körper oder im Atem immer wieder zu verankern und zu zentrieren.

Die formalen Meditationen werden wir in unterschiedlichen Körperhaltungen praktizieren. Im Sitzen, Gehen im Liegen und in Bewegung durch Achtsame Yogaübungen

Durch die Übung, des immer wieder Zurückkehrens zum Atem oder den Empfindungen des Körpers, nähren wir unsere Fähigkeit des Loslassens und stärken gleichzeitig ein inneres Verankertsein. 

Achtsamkeit bedeutet sich den Erfahrungen des Augenblicks bewusst zu zuwenden, in einer annehmenden und nicht wertenden Weise.

Achtsam sein heißt wahrnehmen, was geschieht ohne darin verwickelt oder verloren zu sein. Diese Übung braucht Geduld und beharrliches Üben.

Eine weitere Übung des Kurses ist die innere Haltung der Achtsamkeit in unseren Alltag zu integrieren.

Am Anfang besteht die Hauptaufgabe schlicht darin, dass wir lernen uns daran zu erinnern, achtsam sein zu wollen. 

Das ist leichter gesagt als getan. Unser Alltag ist von Gewohnheiten durchdrungen, die genau in die entgegengesetzte Richtung gehen. Wir wollen Dinge "erledigen" und das oft so schnell wie möglich. 

Um Achtsamkeit auch in unseren Alltag einfließen zu lassen ist die Bereitschaft der Teilnehmer täglich 30 - 40Min zu Meditieren ein Bestandteil des Kurses. Weitere Möglichkeiten, wie wir die Übung in den Alltag integrieren können, werden immer wieder Thema des Kurses sein.

Um zu erleben wie Achtsamkeit sich anfühlt, kommen wir nicht umhin es zu praktizieren! Ähnlich wie beim erlernen eines Musikinstruments, braucht das Übung. Nur im Erleben, beim Praktizieren selbst, kann diese innere Bewegung erfahren werden. 

Das erfordert Geduld, Verständnis und Beharrlichkeit. Freuen Sie sich über jeden Impuls, jeden Moment der Präsenz, freuen sie sich, dass sie in diesem Moment das Loslassen von Gewohnheiten und Gedankenmustern geübt haben.

Einen Impuls der Ihnen die Möglichkeit für inneren Raum bietet und Freiheit wachsen lässt.

 

Falls sie weitere Fragen zum Kurs haben oder sich ein unverbindliches Vorgespräch wünschen, freue ich mich über Ihre Anfrage!

 

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